SKORPIONE
Herzlich Willkommen im "Reich der Skorpione".
Auf den folgen Seiten möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in meine Welt der Skorpione ermöglichen. Genau diese Tierart die mich in ihren Bann gezogen hat möchte ich Ihnen auf den folgenden Seiten näher bringen und Sie diese Tiere mit anderen Augen sehen lassen.
HINWEIS : Skorpione sind keine Tiere, die man aus profilneurotischen Beweggründen oder zur Angeberei hält !
Gifttiere gehören nicht in Anfängerhände . Es besteht Lebensgefahr !

Viel Spass in der Welt der Skorpione
Mike
Es gibt ca.1500 verschiedene Skorpionarten, von denen nur etwa zwei Dutzend ein Gift haben, das auch für den Menschen tödliche Folgen haben kann .
Stellung der Skorpione im Tierreich:
Skorpione gehören zum Stamm der Arthropoden (Gliederfüßer). Insekten repräsentieren unter den Gliederfüßern die mit Abstand größte Gruppe. Skorpione gehören zu den Spinnentieren (Arachniden), die etwa 60000 Arten umfassen. Die Skorpione machen dabei nur etwa ein fünfzigstel aus und stellen damit eine relativ kleine Ordnung dar. In vielen Jahrmillionen ihrer Stammesentwicklung haben sich die Skorpione kaum verändert. Die Wurzeln reichen etwa 450 Millionen Jahre zurück. Daran lässt sich erkennen, dass diese Tiere ein gutes „Überlebenskonzept“ der Natur verkörpern.
Körperbau von Skorpionen
Die Gesamterscheinung der Skorpione wird von ihrer Körpergliederung geprägt. Wie bei allen Spinnentieren gliedert sich der Körper in 18 Segmente. Es lassen sich zwei große Abschnitte erkennen, die nicht durch eine Einschnürung voneinander getrennt sind: VorderKörper (Prosoma) und Hinterkörper (Opisthosoma). Die Grenze bildet der Carapax (ein ungegliedertes Rückenschild, in dessen Mitte zwei Medianaugen zu sehen sind). Der Hinterleib zeigt eine ungewähnliche Zweiteilung. Die ersten sieben Segmente (Mesosoma) sitzen breit am Prosoma an. Bei den folgenden 5 Segmenten sind die Rücken- und Bauchplatten zu Chitinringen verwachsen. Dieses (Metasoma), der „Schwanz“ der Skorpione gehört also noch zum Hinterleib , was auch der After am Ende des fünften Ringes beweist. Am Ende des Metasomas befindet sich der Giftstachel.
Häutung von Skorpionen
Wie alle Gliederfüßer müssen sich Skorpione um wachsen zu können häuten, da ihr starres Außenskelett aus Chitin nicht mitwachsen kann. Ein Skorpion häutet sich in seinem Leben durchschnittlich 5-7 mal, ausnahmsweise aber auch vier- (manche Buthidae) oder neunmal (Diplocentridae). Die Häutungsabstände können sich zum Teil, je nach äußeren Einflüssen, um Monate bis Jahre verzögern. Nach der letzten Häutung ist ein Skorpion nicht mehr in der Lage, sich zu regenerieren. Skorpione erreichen ein Alter von zwei bis fünfzehn Jahren, je nach Art und Haltung.
Vorkommen von Skorpionen
Skorpione sind auf allen Kontinenten zu finden. Auf der Südhalbkugel fehlen Skorpione nur in der Antarktis. Auf der nördlichen Hälfte erreichen einige Arten die Mongolei und Mitteleuropa. Skorpione wurden schon in Höhen von 5500m in den Anden gefunden.
Gift:
Alle Skorpione sind giftig. Sie können ihr Gift sehr gezielt und dosiert einsetzen. Ihr Gift ist ein basisches Polypeptid, dessen Aminosäuresequenz und räumliche Faltstruktur im Mittelpunkt zahlreicher molekularbiologischen Untersuchungen steht. für die Symptomatik bei einem Skorpionsstich ist neben den direkten Toxineffekten vor allem die Wirkung auf das Körpereigene Hormonsystem (Freisetzung großer Mengen von Adrenalin und Noradrenalin) verantwortlich. Beim Menschen kann dies schwere autopharmakologische Reaktionen (Herz-Kreislaufstörungen, lebensbedrohliche neurologische Ausfälle), die im Extremfall bis zum Tod führen können, hervorrufen. Als erstes Symptom nach einem Stich tritt meist ein Schmerz auf, der in seiner Intensität stark variieren kann
Merkmale zum erkennen von hochgiftigen Skorpionen
Aus Größe und Farbe lassen sich keine Rückschlüsse auf die Toxizität ziehen! Eine Faustregel ist: Schlanke Scherenhände, die nicht oder nur unwesentlich breiter sind als der Rest des Pedipalpus, oder ein Schwanz (Metasoma,) der etwa so dick oder dicker als die Scherenhand breit ist, könnten Annzeichen für ein Tier der Familie Buthidae sein, welche die giftigsten Vertreter der Skorpione beinhalten.
Gefährliche Gattungen:
Buthus, Leiurus, Tityus Mesobuthus, Parabuthus, Androctonus, Buthacus, Centruroides, Hottentotta: Symptome: Herzkreislaufstörungen, Krampfanfälle, Lähmungen, Muskelzuckungen, Herzinfarkt, Tod.
Nebo, Hierichonticus: schwere Gerinnungsstörung möglich (Hämopholie)
Hemiscorpius lepturus: einziger Skorpion mit gewebezerstörendem Gift (Nekrose)
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